Schriftzug Malleus Paganorum mit Wappen

Die Grundlagen unserer Darstellung

Die Herren Heinrich von Thorn und Theoderich von Rheinbach

Der Schwerpunkt der Darstellung des Malleus Paganorum liegt bei der Ministerialität, also dem niederen Schwert- oder Dienstadel, in der Zeit um das Jahr 1300. Die Ministerialität ist eine typisch deutsche Erscheinung. Hervorgegangen aus unfreien Dienern, haben sich die Ministerialen im 12. und 13. Jahrhundert durch Kriegs- und Verwaltungsdienst für ihre Herren die Freiheit erarbeitet und stellen zum Ende des 13. Jahrhunderts den größten Teil der Ritterschaft.

Doch auch der Blutadel finden in unserer Darstellung mittelalterlichen Lebens Berücksichtigung. Hier haben wir uns auf historisch belegbare Charaktere aus der Zeit ebenfalls um 1300 spezialisiert, da dieser Zeitraum für das gesamte Rheinland eine Zeit der politischen Veränderungen war.

Auch Handwerk und Handel kommen beim Malleus Paganorum nicht zu kurz. Wir sind in der Lage, eine ganze Reihe mittelalterlicher Handarbeits- und Handwerkstechniken vorzuführen. In der Zeit um 1300 stieg die Zahl der Städte im römisch-deutschen Reich stark an, wodurch auch die Bedeutung der Handwerker und Händler stark zunahm. Dem tragen wir in unserer Darstellung Rechnung.

Die meisten unserer Mitglieder beschränken sich auf eine einzige Rollendarstellung. Der eine oder andere ist jedoch in der Lage, mehrere Rollen abzudecken, also zum Beispiel alternativ als Dienstadeliger oder als Handwerker aufzutreten.

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